Alle Wege haben ein Ende,
ein frühes oder spätes Ziel.
Drum falt' im tiefsten Schmerz die Hände
und sprich in Demut: Wie Gott will.
Kohelet

Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe,
der Freude und des Glücks,
die Zeit der Sorgen und des Leids.
Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben.
Kohelet

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehn.
von Tagore

Alles was schön ist, bleibt auch schön,
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.
von Maxim Gorki

Als die Kraft zu Ende ging
war`s kein Sterben,
war`s Erlösung.

Auch wenn die Brücke bricht,
bestehen die Ufer weiter
von Stanislav Jerzy Lec

Auch wenn er nicht mehr unter uns ist,
so ist er doch immer bei uns.

Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kann's verstehn.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah,
bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft und geh' in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.

Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
gedenken unsere Liebe.
von Aurelius Augustinus

Aus dem Lieben Kreis geschieden,
aus dem Herzen aber nie.
Weinet nicht, sie ruht in Frieden,
doch sie starb und noch zu früh.

Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben,
in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
von Aurelius Augustinus

Ausgelitten hab`ich nun,
bin an dem frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh`n,
die ich nicht mehr fühle.

Bedenke, über alles Leid,
das die Tage bringen,
zieht mit raschen Schwingen
tröstend hin die Zeit.

Bedenke stets, dass alles vergänglich ist
dann wirst du im Glück nicht so friedlich
und im Leid nicht so traurig sein.
von Sokrates

Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn;
er wird`s wohl machen.
von Ps. 37, 5

Behaltet mich so in Erinnerung,
wie ich in den schönsten Stunden,
mit Euch beisammen war.

"Bin ich in später Nacht allein,
Wenn alles ruht, wenn alles schweigt,
O wie sich dann mein ganzes Sein
Zu dir mit Macht hinüber neigt!
Und wieder kommt dein liebes Bild
Hold lächelnd wie an jenen Tagen,
Und nickt mir zu, als spräch es mild:
"Mein armer Junge, laß dein Klagen!
Noch bist du mein, noch bin ich dein,
Schütt aus dein Herz an meinem Herzen,
Vergessen wirst du alle Pein
Und alle noch so herben Schmerzen."
Hermann Ludwig Allmers

Christus hat dem Tode die Macht
genommen und das Leben
und ein unvergängliches Wesen
ans Licht gebracht.
von 2. Timotheus 1,10